Die Schülerworkshops finden am Fachtagungstag (Montag,18.09.17) an verschiedenen Orten in Potsdam statt. Übersicht der Workshops als PDF

Sophie Altmann

Timo Draheim

Merit Fakler

SCHULTHEATER DER LÄNDER 2017

→ zurück zur Startseite

1. ACTIONTHEATER – spielerische Auseinandersetzung mit dem Genre Actionfilm

Sophie Altmann – Schauspielerin, Theaterpädagogin (BuT), Regisseurin

 

Im Mittelpunkt des Workshops steht eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Genre Actionfilm. Mit Hilfe des physischen Theaters wollen wir stereotypen Filmfiguren auf den Zahn fühlen, Klischees bedienen und sie dank theatraler Mittel durchbrechen. Der Superheld kämpft, leidet, überlebt und kämpft wieder. Der Körper wird zum primären Kommunikationsmittel und filmische Momente werden verfremdet. Daher ist die freie Arbeit mit dem Körper, der Mimik, dem Gang, der Rhythmik der Actionhelden unterhaltend. Ebenso können wir ausgelassen und mit ungehemmter Spielfreude, die Lust des Genres am aberwitzigen Bild, an der sinnfreien Handlung und an coolen Typen verkörpern. Wir wollen Helden und Heldinnen entwickeln, die durch smarte Sprüche, überraschende Denkmanöver und Erfindungskunst ausweglose Situationen gekonnt meistern. Am Ende des Tages präsentieren wir eine Collage der entwickelten Szenen

 

In Nordafrika aufgewachsen, absolvierte Sophie Altmann in Berlin, Paris und Lyon – nach einem Studium der Romanistik und Theaterwissenschaft – ihre deutsch-französische Schauspiel- und Regieausbildung. Begeistert von der inspirierenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen engagiert sie sich deutschlandweit in Schulen mit präventiven Theaterstücken. Hinzu kommen Engagements in Paris und am Thalia-Theater Hamburg.

 

 

2. Break Dance

Timo Draheim – Break Dancer

 

Im Workshop werdet ihr die Grundschritte im Break Dance sowie kleinere akrobatische Figuren erlernen. Break Dance ist in Deutschland unter anderem durch den Film „Beat Street“ in den 1980er Jahren bekannt geworden. In diesem Film gibt es markante Szenen, in denen man zwei Gruppen gegeneinander tanzen – battlen – sieht. Wir werden versuchen, solch eine Szene choreographisch zu erarbeiten. Dabei könnt ihr eure Vorerfahrungen auch gut mit einbringen sowie eigene Ideen beisteuern und entwickeln. Des Weiteren werdet ihr eine kleine Break-Dance-Choreographie einstudieren, die am Ende des Workshops aufgeführt werden kann. Ein Aufwärmtraining sowie Stretching und Krafttraining runden den Workshop ab.

 

Timo Draheim tanzt seit 17 Jahren Break Dance. Er nahm an zahlreichen B-boy Battles unter anderem in Hannover BOTY (3. Platz), Berlin (1. Platz Street Style Tour), Toulouse Euro-pro-am (2. Platz) und Pila/Polen (2. Platz) teil. Weiterhin arbeitet er auch in der HipHop/Modern Company „Oxymoron“ mit Anja Kozik in Potsdam und in verschiedenen Theaterprojekten mit Christoph Winkler in Berlin, Heike Hennig „Tanz-Szene“

 Leipzig, Sylvia Camarda in Luxembourg, Mario Schröder Leipziger Ballett, Jörg Schiebe Berlin und Gregor Seyffert in Leipzig/Berlin zusammen.

 

 

3. Experimentierwerkstatt: Bewegte Bühne

Merit Fakler – Videokünstlerin, Bühnenbildnerin, Dozentin für Video und Bühne

 

Wie kann man mit Film und Videoprojektion bewegte Bühnenbilder schaffen? In der Experimentierwerkstatt erhaltet ihr dazu einen Einblick. Mit Tipps und Tricks aus der künstlerisch theatralen Berufswelt könnt ihr euch selbst ausprobieren. Es geht um zeitgemäße, coole Ausdrucksformen, Entdeckungen mit Projektion und natürlich um kreativen Output. Im Experiment mit Beamer, Projektionsmaterialien, Smartphone- und Tablet-Aufnahmen lasst ihr durch bewegte Perspektiven verschiedenste theatrale Räume entstehen. Bitte Smartphones, Tablets etc. mitbringen, wenn vorhanden.

 

Merit Fakler studierte Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin und ist Meisterschülerin von Prof. Achim Freyer. Zudem absolvierte sie ein postgraduales Studium für Videofilm ebenfalls an der UdK Berlin. Neben künstlerischen Arbeiten im Bereich Theater- und Videokunst, mit denen sie an Ausstellungen und Performances beteiligt ist, erstellt sie Dokumentations- und Promotionfilme (Konzept, Kamera und Schnitt) und begleitet Research- und Education-Projekte in Zusammenarbeit mit namhaften Tanz- und Performance-Künstlern.

 

 

4. Werkstatt Bühnenkampf

Jörg Brennecke – Mime, Pantomime

 

Die Werkstatt vermittelt euch Basistechniken des Bühnenkampfes, die sowohl für den Film als auch für die Bühne geeignet sind. Dabei werdet ihr Falltechniken als wichtige Grundlage erlernen, gefolgt von Angriffs- und Abwehrsituationen. Die vermittelten Basistechniken – sowohl ohne Waffen als auch mit Stöcken – haben das Ziel, eigenständig Situationen herauszuarbeiten. Das Angebot wird so vermittelt, dass ihr es direkt für den Theaterunterricht umsetzen und in die jeweiligen schauspielerischen Aktionen einbinden könnt. Ein funktionelles Warm-Up führt in den Workshop ein.

Bitte langärmelige Kleidung und leichte Hallenturnschuhe mitbringen.

 

1987 schließt Jörg Brennecke seine Ausbildung an der ,,Ersten Berliner Schule für Mime und Pantomime“ ab. Nach einem Studienaufenthalt in Paris folgen drei Soloprogramme, die auf internationalen Festivals und Tourneen im In -und Ausland gespielt werden. 1994-97 lässt er sich im Taiji Chen- Stil ausbilden. 2002 gründet er das ,,Ausbildungszentrum für Mime und Pantomime „ in Berlin. Jörg Brennecke inszeniert regelmäßig und ist Gastdozent an verschiedenen Berliner Institutionen.

 

 

5. Bühnenkampf, Bühnenfechten

Jean-Loup Fourure – Schauspieler, Fechter

 

Auch Helden und Schurken haben kämpfen gelernt und zwar in aller Ruhe!

Schritt für Schritt, Schlag für Schlag, Stoß für Stoß,Spaß für Spaß!

 

Du wolltest schon immer wie Zorro, Wonder Woman oder Jack Sparrow kämpfen? Dann bist du bei mir richtig. Hier lernst du kleine Choreographien des bewaffneten und waffenlosen Kampfes zu entwickeln und sicher in Partner_innenarbeit zu führen. Darüber hinaus werden durch Bühnenkampf und Bühnenfechten viele wichtige Fähigkeiten

und Kompetenzen wie: Gleichgewicht, Rhythmus, Koordination, Partnerarbeit, Körperspannung, Präsenz, Konzentration erworben sowie ausgebaut. Bühnenkampf und Bühnenfechten sind Teil der klassischen Schauspielausbildung. Der Workshop orientiert sich an der Ausbildung professioneller Schauspieler*innen.

Voraussetzung: Aus Sicherheitsgründen musst du mindestens 14 Jahre alt sein. Vergiss deinen Sportanzug und die Turnschuhe nicht! Falls vorhanden, können ein paar dünne Handschuhe für das Fechten hilfreich sein.

 

Der Schauspieler Jean-Loup Fourure ist nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne als Fecht- und Kampfchoreograf tätig. In dieser Tätigkeit arbeitete er u. a. 2011 bei der Inszenierung „King Lear“ an der Komischen Oper Berlin und 2013 bei „Der Don Juan der sieben Meere“ am Stadttheater Bremerhaven. 2011 war er im Filmpark Babelsberg an der Show „Die Drei Musketiere“ beteiligt.  Als Schauspieler stand Fourure u.a. in „Tartuffe“ und in verschiedenen Fechtrollen auf der Bühne. 2010 spielte er beispielsweise in dem Film „Anonymous“ von Roland Emmerich den Fechtmeister Monsieur Beaulieu. Auch führte Jean-Loup selbst Regie bei dem Film „Saturday Tights Fever“.

 

 

6. Choreographie – Sinn und Form im Tanz

Dr. Linda Gieres – Tänzerin

 

Wie gewinnt Bewegung an Bedeutung, wann verliert sie an Sinn? Wann ist Bewegung Tanz? Was ist Tanztheater? Wie entsteht Choreographie? Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns im Workshop beschäftigen und uns dabei sowohl an persönlichen Erfahrungen orientieren als auch an Beispielen aus Musik und Text, an bildlichen und videografischen Darstellungen. Der moderne und zeitgenössische Tanz eignet sich gut, um diese Fragen anzusprechen. Eine Tanzklasse, bestehend aus einem Warm up, technischen Grundlagen, Bewegungsabläufen im Raum und einer kurzen Choreographie schafft die Basis für den Tag. Darauf aufbauend, werden wir nach dem Ursprung, der möglichen Veränderung und dem Ende von “Sinn” suchen, sowohl in der Sprache als auch im Tanz.

 

Nach ihrem Schul- und Tanzabschluss in Luxemburg hat Linda Gieres Tanz in Paris, New York und London studiert. Sie erhielt unter anderem ein M.F.A. von der New York University und hat an der University of London in Cultural Studies promoviert. Parallel zu ihren Studien tanzte Linda professionell in verschiedenen Tanzgruppen und hat als Kulturjournalistin gearbeitet. Seit 2004 ist sie freischaffende Tänzerin und Choreografin, unterrichtet Tanz, malt und beschäftigt sich mit Text. Sie lebt in Potsdam.

 

 

7. FilmMusik - TheaterMusik

Divergenzen und Korrespondenzen / Digitales und Analoges

Dr. phil. Michael Schenk – Klangkünstler und Tondokumentarist

 

Klang umgibt uns permanent mit seinen natürlichen und technischen Ereignissen. Sound – insbesondere in künstlerischen Abläufen –  wird gestaltet, komponiert, improvisiert. In Film und auf der Bühne wird Musikalisches immer funktional eingesetzt. Ihr erhaltet einen Einblick in die Funktionsvielfalt von Sound im Bewegungsbild und im Zusammenhang mit theatralen szenischen Handlungen. Im Workshop spürt ihr – vorrangig über die Diskussion von genre-spezifischen Merkmalen – gegensätzliche und übereinstimmende musikalische Verfahrensweisen auf und probiert schließlich im Experiment aktuelle Tendenzen für das eigene künstlerische Tun aus, wobei ihr modernes technisches Equipment einzusetzen kennenlernt.

 

Dr. Michael Schenk komponiert für Theater, Tanz, Multimedia-Aktionen sowie Film und Radio. Seit 1990 Improvisationsprojekte und Kompositionen für das Soloprojekt (Stimme und Elektronik), oft in Kooperation mit bildendenden Künstlern. Arbeitsaufenthalte in den USA, Mexiko, der Mongolei, Brasilien und Italien. Lehraufträge an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg, der Uni Potsdam und der FH Lausitz. Zwischen 2000 - 2011 Projektleiter des Neue-Musik-Festivals intersonanzen. Vorsitzender des BVNM e.V. und des klangforums brandenburg e.V. Seit 2006 Dozent im Studiengang „Schauspiel“ der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

 

 

8. Der richtige Schwung

Katja Grahl  – Bühnenkünstlerin

 

Ein Workshop für Showeinlagen in Film und Theater. Dort werden euch Prinzipien für den Umgang mit verschiedenen Objekten vorgestellt – genauer gesagt, für die Manipulation von Objekten im Raum. Wodurch verändert sich die Wahrnehmung des Objekts durch den Zuschauer? Diese hierfür grundlegenden Techniken werdet ihr kennenlernen. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit mit dem Reifen. Die Möglichkeiten, den Hula Hoop zu bewegen, werden mit Manipulationstechniken kombiniert. Exemplarisch nehmen wir den Stil der 20-er Jahre mit seinen typischen Haltungen und Posen auf. Die Arbeit an eurer Präsenz, eine Körperschulung und ein funktionelles Warm-Up runden den Workshop ab.

 

Katja Grahl hat von 2001-2003 eine Ausbildung bei dem Fakir und Zauberer Bernd Langschied gemacht. 2003 begann sie mit ihrer Arbeit als Bühnenkünstlerin. 2012 hat Katja Grahl eine Fortbildung für „Tanzpädagogische Kompetenz“ im Dock 11 in Berlin abgeschlossen. Seit 2014 nimmt sie im Ausbildungszentrum für Mime und Pantomime unter Leitung von Jörg Brennecke an einer Weiterbildung teil.

 

 

9. Experiment Figurenspiel

Kathrin Thiele – Textildesignerin, Theaterpädagogin, Figurenspielerin

 

In der FigurenTheaterWelt gibt keine Grenzen des Darstellbaren: Jedes Objekt, ob Stein, Tasse, Papier, Stuhl oder Puppe kann durch Animation (Atem / Bewegung / Stimme) zum Leben erweckt werden und berührende Geschichten erzählen. Wir starten mit einer kurzen praktischen Einführung in das Figurenspiel. Ihr seid Puppenspieler und Schauspieler in einer Person: In Kleingruppen werdet ihr euch für eine Kurzgeschichte entscheiden und einen Funduskoffer für diese Geschichte erhalten. Das Fundusmaterial wird von euch sortiert, bespielt, ausgewählt. Dann werden die Rollen verteilt und die Probenarbeit mit dem Text kann beginnen. Das Ziel ist es, dass ihr in Kleingruppen die Kurzgeschichten mit Objekten und Puppen auf der Bühne spielt und den Zauber des Lebendig-Werdens durch das eigene Figurenspiel und durch das Zuschauen bei anderen Geschichten erlebt.

Alter der TeilnehmerInnen: 1.– 4. Klasse

 

2008 gründete Kathrin Thiele ihr Figurentheater, welches als Tourneetheater für Kinder und Erwachsene spielt. Im Zentrum des Repertoires stehen Märchen. Sie ist immer wieder aufs Neue berührt von deren dichter und kraftvoller Bildsprache. Daher legt sie ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Figuren und des Bühnenbildes. Ihre Produktionen entstehen in der Suche um das Geheimnisvolle im Leben, in einem intensiven Schaffensprozess auch mit professionellen Musikern und Regisseuren. Ebenso entwickelt sie als Theaterpädagogin prozessorientierte interkulturelle Tanztheaterprojekte für Schulen, KiTa`s und freie Gruppen.

 

 

10. film ON stage

Sebastian Stolz – Regisseur, Filmemacher und Fotograf

 

Filme entstehen durch die Aufwendung des Bildes – Theater wiederum entsteht ganz unaufwendig im Kopf der ZuschauerInnen. Seit einem knappen Jahrhundert sind einfache bis komplexe Medienarrangements auf den Theaterbühnen zu entdecken. Manchmal scheinen sie überflüssig, gar störend, aber manchmal lassen sie uns in eine scheinbar andere Dimension blicken. Ob vorproduziertes Footage der Live-Kamera – Film schenkt der Bühne das dritte Auge. In einem experimentellen Workshop öffnen wir das ästhetische Panorama im Kontext von Raum, Zeit und Figur. Wir spielen mit Dramaturgie, Filmeffekten und Projektionsflächen, erschaffen Bildassoziationen und surreale Welten, konfrontieren reale Figuren mit ihrem projizierten Abbild. Wir sind auf der Suche nach Fantasie und Virtuosität, technische Vollkommenheit und Vorwissen bleiben Nebensache. Klingt kompliziert? Ja – es ist so einfach und spannend wie vor hundert Jahren.

 

Er beginnt die künstlerische Laufbahn in der TheaterFABRIK der Theater Altenburg-Gera. Weitere Stationen folgen: vier Jahre freier Filmemacher in Lodz/PL; Dozent für Filmproduktion bei der International Film Workshop Academy in Zusammenarbeit mit der Dffb Berlin, gleichzeitig Dramaturg am Hans-Otto-Theater Potsdam, danach Schauspielleiter am Landestheater Eisenach. Seit 2013 ist er Inhaber der FILMWILD Produktionsfirma. Zudem betätigt er sich als Werkstattleiter und Coach in den Bereichen Film, Theater, Fotografie und Kommunikation.

 

 

11. Forum Theater

Peggy Einenkel – Theaterpädagogin

 

Wir werden in unserem Workshop zwei Formen des Forum-Theaters kennenlernen, das unsichtbare Theater und das Zeitungstheater, welches Augusto Boal entwickelte.Während beim Zeitungstheater die SpielerInnen Konflikte aus Zeitungsartikeln in kurze Theaterstücke umwandeln, geht es beim unsichtbaren Theater darum, einen Konflikt in der Öffentlichkeit vorzutäuschen. Wir werden das Geschehen mit unseren Handys aufnehmen und mithilfe des Computers oder einer auf dem Handy mitgebrachten App Filme entstehen lassen. Beim Zeitungstheater besteht unsere Aufgabe darin, die dargestellten Probleme kreativ zu lösen – zum Beispiel mit Hilfe von Lösungsangeboten oder eines Konfliktlösers aus dem Publikum. Beim unsichtbaren Theater werden wir deshalb auch eine zweite Variante von der Konfliktlösung drehen.  Dieser Workshop stellt eine Chance dar, einen Konflikt als Außenstehender zu betrachten und hilft, sich besser in andere Personen hineinzuversetzen, was eine Grundlage der Toleranz darstellt.

 

Nach dem Abitur machte Peggy Einenkel eine Ausbildung als „Schauwerbegestalterin“. Danach arbeitete sie 15 Jahre als Animateurin auf Gran Canaria.  2011 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie an der Theaterschule für Körper und Bildung ihre Schauspielausbildung absolvierte und bis 2016 im Ensemble des „Theaters im Schuppen e.V.“ in Frankfurt/Oder arbeitete. Seit August 2016 ist sie Mitarbeiterin der Messe und Veranstaltungs GmbH am Kleist Forum in Frankfurt/Oder. Ihre Haupttätigkeit besteht vor allem darin, Kinder- und Jugendveranstaltungen im Kleist Forum zu bewerben und Workshops mit Kindern und Jugendlichen durchzuführen.

 

 

12. Große Momente der Filmgeschichte auf der Theaterbühne:

Ansehen – Spielen – Experimentieren

Gela Eichhorn –  Theaterpädagogin

 

Was im Film großartig aussieht, kann auf der Theaterbühne peinlich wirken. Muss es aber nicht. Wer die Mittel des Theaters kennt und sie wirkungsvoll einzusetzen weiß, findet zu überraschenden Darstellungsformen. Darum geht es in diesem Workshop: kurze Filmszenen aus Filmen unterschiedlicher Epochen dienen als Vorlage für eine Umsetzung auf der Theaterbühne. Dabei könnt ihr die Erfahrung machen, dass es nicht darum geht, Film „irgendwie nachzuspielen“, sondern völlig andere Mittel zu nutzen, die der Film gar nicht hat. Diese Mittel könnt ihr in diesem Workshop kennenlernen und ausprobieren. Der Workshop ist geeignet für spielfreudige Menschen und bietet Raum zum

Improvisieren und Experimentieren. Bitte bequeme Kleidung mitbringen!

 

Ihre Ausbildung erhielt Gela Eichhorn an der Universität der Künste Berlin. Über viele Jahre leitete sie die Theaterarbeit im Potsdamer Kinder- und Jugendcircus Montelino und entwickelte Inszenierungen aus Artistik, Tanz und Theater. Sie wirkte dramaturgisch an mehreren Stückentwicklungen mit, bei denen aus Prosavorlagen Bühnenstücke entstanden. Gela verwirklicht Theaterprojekte mit Jugendlichen und Erwachsenen und entwickelt mit ihnen eigenständige Darstellungsformen, wobei sie professionelle Künstler in die Inszenierungen einbezieht. Dabei experimentiert sie mit dokumentarischem Material, mit Erzählformen und genreübergreifend.

 

 

13. Höchstleitung durch Entspannung

Bernd E. Jäger van Boxen – Schauspieler

 

Wie schaffe ich es, mich – meinen Körper, meine Stimme und meine Phantasie – vollständig einer Rolle zur Verfügung zu stellen? Durch Entspannung können wir uns selbst besser verstehen, unsere Energie frei fließen lassen und die Alltagslast abschütteln, die unseren Blick auf die Figur, die wir darstellen möchten, verschleiert. Aber auch im alltäglichen Leben kann Entspannung nützlich sein. Wie bekomme ich die Angst vor einem Vortrag, einer Prüfung in den Griff? Wie gehe ich mit Stress um oder besser, wie vermeide ich ihn? Anhand einer kleinen Szene, die wir erarbeiten, werden wir den Energiefluss betrachten. Fließt weniger oder mehr Energie, wenn ich die Szene für die Kamera spiele oder auf der Theaterbühne? Im Laufe des Tages lernen wir verschiedene Ansätze zur Entspannung kennen. So unterschiedlich es sich auch anhören mag: Wir kommen zur Entspannung durch Ruhe – aber auch zur Entspannung durch Bewegung. Vor allen Dingen, wir bleiben im Fluss!

 

Seit 39 Jahren steht er auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nach dem Abitur folgte der Umweg über ein Studium der Theaterwissenschaft zur praktischen Umsetzung seiner Spielfreude – der Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover. Engagements in Braunschweig, Hannover, Tübingen, Bielefeld, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf und Frankfurt/Main folgten. Dabei gibt es immer wieder Ausflüge ins Film- und Fernsehgeschäft. U. a. prägte er elf Jahre lang das Gesicht der RTL-Serie „Die Wache“. Bernd E. Jäger van Boxen arbeitet heute als Coach, Sprecher, Regisseur, Lehrer für Theater und natürlich als Schauspieler.

 

 

14. LiveLeinwand

Holger Bück – Regisseur, Schauspieler, Animator

 

Dieser Workshop liefert einen Einblick in die Vielzahl der Möglichkeiten, Bühne und Projektion miteinander interagieren zu lassen. Ebenso setzt er einen Denkanstoß dafür, wie einfach es mittlerweile ist, Bildmaterial herzustellen, da wir von Technik umgeben sind, mit der sich autodidaktisch lernen lässt. Mit Hilfe von Dialogausschnitten aus unterschiedlichsten Theaterstücken werden wir kurze Szenen inszenieren und in die Text- und Bühnenarbeit einsteigen. Danach wird das gesprochene Wort mit Hilfe von einfacher Technik – dem Handy, welches sich als Kamera oft unbemerkt jeden Tag in unseren Händen befindet – auf Leinwand und Bühne aufgeteilt. Durch die Interaktion von Film und Schauspiel wollen wir die Wirkung beider Medien spielerisch und spontan unter die Lupe nehmen.

 

Holger Bück begann mit dem Schauspielunterricht in der TheaterFabrik Gera und der Mitwirkung bei Inszenierungen und multimedialen Projekten. In dieser Zeit entstand sein erster Animationsfilm „Bankraub“. Er erhielt eine Ausbildung an der Akademie für Kunst und Informationsdesign und arbeitete bei der Balance Film GmbH Dresden, wo er die Hintergrundgestaltung des Animationsfilms „Hänsel und Gretel“ übernahm. Seit 2012 studiert er an der Filmuniversität Potsdam. Weitere Projekte: Kurzspielfilm „Manic Morning“, Animations-Film „Beziehungen“, Regie bei „Biedermann und Brandstifter“, Schauspielregie beim Film „Mascarpone“, Animations-Musikvideo „Bebetta-Uppercut“.

 

 

15. „Möge die Macht mit dir sein!“ Das Spiel mit der Synchronisation

Dr. Peggy Mädler – Dramaturgin und Dozentin

 

Ist es möglich, sich mit verschiedenen performativen Mitteln des biografischen Theaters in einen Spielfilm einzuschreiben? Das eigene Erleben auf eine berühmte Filmszene oder den Heldenmonolog auf den eigenen Alltag zu übertragen? Beim Synchronisieren dreht sich alles um die Verknüpfung und den zeitlichen Gleichlauf von Bild und Ton - etwa wenn ein Film übersetzt und die neue Tonspur auf die Mundbewegungen und Gestik der OriginalschauspielerInnen abgestimmt werden muss. Doch was passiert, wenn wir Filmszenen in unsere eigene Sprache übertragen, d.h. mit eigenen Texten synchronisieren? Und dabei zeitgleich das Bild - also bestimmte Gesten, Haltungen oder Bewegungen der FilmschauspielerInnen - mit performativen Mitteln rekonstruieren? Oder ist es vielleicht viel spannender, den Originalton zu belassen und stattdessen das gewohnte Bild zu verändern? Oder gar den zeitlichen Gleichlauf zwischen Ton und Bild zu (zer)stören?

 

Dr. Peggy Mädler hat in Berlin Theater-, Erziehungs- und Kulturwissenschaft studiert und in den Kulturwissenschaften promoviert. Sie arbeitet als freie Autorin, Dramaturgin und Regisseurin für verschiedene Stadttheater und Performancegruppen (u.a. Maxim-Gorki-Theater Berlin, She She Pop) und ist Mitbegründerin der Künstlergruppe „Labor für kontrafaktisches Denken“, mit der sie theatrale Installationen realisiert (u.a. „Wer(s) glaubt, wird selig“). 2011 erschien ihr Roman „Legende vom Glück des Menschen“. Als Dozentin lehrt sie u.a. an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, an der Universität Hildesheim, am LISUM Berlin-Brandenburg.

 

 

16. Puppenspiel

Nora Raetsch – Puppenspielerin, Puppenbauerin,

Dozentin in kunstpädagogischen Projekten

 

Dieser Workshop soll euch erste Grundlagen der Spielform vermitteln und einladen, diese fantastische Art des Theaters kennenzulernen. Puppenspiel bedeutet, einem leblosen Gegenstand Seele einzuhauchen, den Betrachter zu überzeugen, dass die Figur eine eigene Kraft und einen eigenen Willen besitzt. Der/Die Spieler/in tritt hinter dem „Ding“ zurück, leiht ihm seine Aufmerksamkeit, seine Kraft und transportiert seine/ihre Spielimpulse in den fremden Körper. Was wir sehen, erscheint uns magisch. Obwohl der/die Zuschauer/in den Prozess sehen und verstehen kann, ist er/sie gefangen von der Präsenz der Figur, leidet mit ihr und liebt sie. Im Workshop werden Puppen zur Verfügung stehen, an denen ihr euch ausprobieren und eure Vorlieben entdecken könnt.

 

Nora Raetsch ist Potsdamerin. Ihre Jugendlehrjahre verbrachte sie in der Theatergruppe „Żaba“ (1996 -2004), geleitet von der Schauspielerin und Theaterpädagogin Ulrike Schlue. 2001 - 2005 studierte sie an der HfS „Ernst Busch“ Berlin Puppenspielkunst und Darstellende Kunst. Im Fokus ihrer Arbeit steht die Verbindung von bildnerischen und theatralen Mitteln. Seit 2014 arbeitet sie auch im Bereich „Künstlerisches Erzählen“.

 

 

17. Reach Out

Dennis Dietrich – Tänzer Modern Dance, Modell

 

Wachse über dich hinaus! Der Workshop gibt dir dazu eine Einführung mithilfe der Grundlagen des modernen Tanzes. Dessen Prinzipien wirst du individuell erfahren und auf die tänzerische Ästhetik deines eigenen Körpers übertragen. Ein morgendliches Training dient dir als Basis für die weitere Arbeit, in deren Verlauf eine längere Choreographie entstehen soll. In einzelnen Kombinationen werden Koordination, Musikalität, Kraft, Bewegungsartikulation und Flexibilität geschult. Mit der Zeit werden diese Übungen dann ausgebaut. Wie Impulse im Körper zu komplexen Bewegungsketten führen und im Spiel mit der Schwerkraft die Dynamik der Bewegung konstituieren, steht dabei ebenso im Fokus wie die Mechaniken der Bodentechnik oder kurze Improvisationen auf klar eingeführten Strukturen. Schließlich sensibilisiert einfache Gruppen- und Partnerarbeit dafür, den „Anderen” im räumlichen Kontext wahrzunehmen sowie ihm Verantwortung und Vertrauen gleichwohl entgegenzubringen als auch abzuverlangen.

 

Dennis Dietrich beendete 2004 das Studium zum Diplombühnentänzer an der Palucca-Schule Dresden. Nach Mitwirkung in verschiedenen Musicalproduktionen tanzte er im Stück „Maracanã” der brasilianischen Choreographin Deborah Colker, das von Kampnagel Hamburg als wesentlicher Bestandteil des deutschen Kulturprogramms zum FIFA World Cup 2006 produziert wurde. Seither ist er als freischaffender Tänzer sowie Gasttänzer an Theatern tätig. Er arbeitete z.B. mit Christoph Winkler, Phase 7, der Dresdner shot AG, der Potsdamer OXYMORON Dance Company – in deren Tanzstudio er seit 2007 unterrichtet – sowie dem Deutschen Fernsehballett und an der Semper-Oper Dresden.

 

 

18. STOP! MOTION!

Katja Fillmann – Regisseurin, Theaterpädagogin, Dozentin für Theaterpraxis

 

Ein Film besteht aus vielen einzelnen Bildern. Stop Motion bedient sich als Technik dieser Idee: Aus einer Reihe von Bildern entsteht ein Daumenkino, ein Trickfilm, wenn die Bilder aneinandergereiht in Bewegung versetzt werden. Dabei wird das Spiel mit der Auslassung zu einem interessanten Moment. Auch Theater lässt sich als eine Reihe von Bildern in einem zeitlichen Verlauf denken. In dem Workshop wollen wir mit der Idee des Stop Motion experimentieren: Theater als eine Reihe von Bildern denken. Wie setze ich die Idee des Stop Motion spielerisch auf der Bühne um? – vom Spiel mit Tableaux vivantes, mit Black und „Overvoice“, zum Spiel mit der Auslassung und Spuren eines Geschehens zwischen Statik und Dynamik. Um Stop Motion besser zu verstehen, soll es auch ein Zeitfenster geben, in dem wir kleine Stop-Motion-Filme erstellen mit Kamera oder Handy, mit Tafel, Mensch und Kreide.

 

Katja Fillmanns Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist Berlin. Sie realisierte u.a. recherchebasierte Theater-/Performanceprojekte mit Schauspielern, Jugendlichen und Kindern u.a. für das Junge DT Berlin, die Parkaue Berlin, DT-Göttingen, Schauspiel Essen, Staatstheater Braunschweig und das Theater Baden-Baden. Sie hat sich etliche Jahre im Bereich Tanz/Choreographie fortgebildet und setzt sich auch intensiv mit den

Themen Ästhetische Forschung und Forschendes Theater auseinander. In etlichen ihrer Inszenierungen verbindet sie mediale Darstellungsformen mit dem Theater.

 

 

19. Street Dance

Giulia Del Balzi – Tänzerin

 

Koordination, Kraft, Beweglichkeit, aber auch Musik, Rhythmik und akrobatische Elemente sind typisch für den Street Dance und erlauben eine ganzheitliche Arbeit am Körper und der Persönlichkeit. Durch verschiedene Übungen und Choreographien, die Raum für Improvisation, Kreativität und Freiheit geben, nähern wir uns dem Street Dance – der ursprünglich von der Straße kommt, sich heutzutage aber auch auf den Bühnen und in Filmen wie „Step up“, „Street Dance“ und „Honey“ wiederfindet.  Wir werden allein, aber vor allem auch in Gruppen experimentieren, was die Interaktion der TänzerInnen fördert und vor allem die Freude am Tanzen zum Ausdruck bringt.

 

Giulia Del Balzi absolvierte ihre Ausbildung als Tänzerin in Italien. Sie tanzte für das Junior Balletto di Toscana und im Anhaltischen Theater Dessau. Zurzeit lebt sie als freiberufliche Tänzerin in Berlin und ist in verschiedenen Projekten und als Tanzlehrerin tätig. Giulia unterrichtet in der fabrik Potsdam Kinder- und Jugendkurse sowie Workshops.

 

 

20. Stunts und Kampfchoreografie

Kai Fung Rieck – Schauspieler, Actiondarsteller, Stuntman

 

Ob Stunt(wo)man oder nicht – jeder Mensch sollte wissen, wie man abrollen und sicher hinfallen kann, ohne dass größere Verletzungen entstehen. Im Workshop werden deshalb Basis-Schläge, Tritte und Reaktionen und Falltechniken gezeigt. Hierbei erfahrt ihr auch, was das Allerwichtigste bei Stunts und Kampfchoreografien ist: die Sicherheit und Zuverlässigkeit deiner Kollegen. In einem weiteren Schritt beschäftigen wir uns dann praktisch mit den Fragen, wie eine Actionszene entsteht und was der Unterschied zwischen einem Bühnen- und Filmkampf ist.

 

Kai Fung Rieck hat von 2009-2012 an der Filmschauspielschule Berlin studiert. Seit 15 Jahren trainiert er intensiv Kampfsport und Kampfkunst, wodurch er im Filmgeschäft Fuß gefasst hat. Hauptberuflich arbeitet er als Stuntman (Stuntperformer, Fightcoordinator, Fightchoreograph und Assistant- sowie Stuntcoordinator) und Schauspieler bzw. Actiondarsteller. Als Stuntman hat er in verschiedenen Filmproduktionen mitgewirkt, wie z.B. „Cloud Atlas“, „007 – Skyfall“, „300 – Rise of an Empire“, „Netflix – sense8“, „Hitman – Agent 47“ und  „Ghost In The Shell“. Seine Spezialität liegt im Bereich der Kampfszenen, sei es als Kampfchoreograf oder als Performer selbst.

 

 

21. Theater trifft Stummfilm

Julia Zimmermann – Theaterpädagogin

 

Dieser Workshop wird dafür genutzt, mit dem Kunstgenre Stummfilm zu experimentieren. Zunächst beschäftigen wir uns mit den Grundlagen des gemeinsamen Theaterspielens. Nach den Methoden von Improsport-Legende Keith Johnstone lernen wir Techniken des Erzählens und des Improtheaters kennen. Weiter tasten wir uns an Stilmittel des Bewegungstheaters heran. Anschließend untersuchen wir, welche typischen Elemente und Stilmittel in Stummfilmen verwendet werden und wie wir diese fürs Theater nutzen können, sodass wir letztlich eine ganz spezielle Stummfilm-Theater-Performance auf die Bühne bringen können.

 

Ihr Studium der Theaterpädagogik absolvierte Julia Zimmermann an der Hochschule Osnabrück. Während des Studiums arbeitete sie am Kinder- und Jugendcircus Montelino, am Maxim-Gorki-Theater in Berlin sowie bei dem europäischen Theaterprojekt „European Whispers“. 2012-15 war sie Theaterpädagogin in Stuttgart tätig, wo sie u.a. für das Staatstheater Stuttgart und das Junge Ensemble Stuttgart arbeitete. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Kinder- und Jugendtheater sowie auf Theater zur Sprachförderung. Weiterhin hat sie unter dem Namen „Tulipa Theater“ verschiedene Eigenproduktionen für junges Publikum inszeniert.

 

 

 

22. Wer bist du und wer willst du sein? – durch Improvisation zur Rolle

Janina Sasse – freie Theatermacherin, Schauspielerin und Theaterpädagogin

 

Ist der Schauspieler in diesem Film auch im echten Leben so unsympathisch? Wie spielt man eine Rolle, die ganz anders ist als man selbst? Und wie schafft man es, dass die Zuschauer dir wirklich glauben? Jedes Theaterstück und jeder Film werden erst interessant durch starke Charaktere. Allerdings muss eine Bühnenfigur zuerst aus dem Textbuch heraussteigen und lebendig werden. Spielend fragen und suchen wir in diesem Workshop, solange bis die Figur vor uns steht. Wir tauchen in andere Körper, Sprachen und Lebensgeschichten ein – stehen mit der Figur am Morgen auf, feiern mit ihr Geburtstag, lachen und weinen mit ihr.

 

Seit 2003 ist Janina Sasse im deutschsprachigen Raum und Osteuropa unterwegs. Sie schreibt, inszeniert und spielt eigene Theaterstücke von und mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist das Interkulturelle und die Erarbeitung von Theaterstücken im Austausch mit anderen Kulturen, Ländern und Sprachen. Seit 2011 leitet sie am Potsdamer Theater T-Werk als freie Theaterpädagogin Kinder- und Jugendgruppen und spielt mit ihnen jeweils jährlich eine öffentliche Premiere am Haus.

Jörg Brennecke

Jean-Loup Fourure

Dr. Linda Gieres

Dr. phil. Michael Schenk

Katja Grahl

Kathrin Tiele

Sebastian Stolz

Peggy Einenkel

Gela Eichhorn

Bernd E. Jäger van Boxen

Holger Bück

Dr. Peggy Mädler

Nora Raetsch

Dennis Dietrich

Katja Fillmann

Giulia Del Balzi

Kai Fung Rieck

Julia Zimmermann

Janina Sasse